Juni 8, 2011 um 23:59 · Gespeichert unter Allgemein
Sonntag, 19. Juni, Beginn 12 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Sissi benötigt für ihr dauerhaftes Überleben dringend eine 13.000 € teure Operation, deren Kosten die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof alleine nicht tragen können. Daher rufen wir alle, die sie unterstützen können, zur Solidarität mit Sissi auf. Es wäre großartig, wenn du zu unserem Soli-Brunch kommst und so mithilfst Sissis Überleben zu sichern.
Der Antitierbenutzungshof…
… ist das Zuhause für ca. 40 (nichtmenschliche) Tiere, die hauptsächlich aus unmöglichen Lebenssituationen oder vor der Schlachtung gerettet wurden.
Sind die meisten Tiere zuvor für menschliche Zwecke ausgebeutet – das heißt benutzt worden, so können sie nun auf dem Antitierbenutzungshof leben, ohne irgendeinen Zweck erfüllen zu müssen. Für das Leben der Tiere auf dem Hof werden auch keine anderen, nicht dort lebenden Tiere benutzt oder umgebracht, denn alle Bewohner_innen des Antitierbenutzungshofs werden vegan ernährt.
Die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof treten für eine vegane Lebensweise und ein antispeziesistisches Denken ein: Es sollen nicht nur einige wenige Tiere vor der Ausbeutung bewahrt werden, sondern menschliche Gewalt gegen Tiere soll insgesamt gestoppt werden.
Die Funktion eines Gnadenhofs, der Tierausbeutung nicht in Frage stellt, indem er hierzu keine Stellung bezieht, sondern die gnädige Gewährung eines Gnadenbrotes für einzelne Tiere als ausreichend befindet, will der Antitierbenutzungshof ausdrücklich nicht erfüllen.
Selbstverständlich kann für Sissi auch direkt gespendet werden.
Alle Spenden – ob privat oder die Erlöse einer Soliaktion – bitte auf dieses Konto überweisen:
Kontoinhaber: Antitierbenutzungshof e.V.
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 43060967
Konto-Nr.: 8208392900
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE82430609678208392900
Verwendungszweck: Sissi
Alles über die Hintergründe zu Sissis Fehlstellung und die Möglichkeiten ihr zu helfen, gibt es auf der Webseite des Antitierbenutzungshofs:
www.antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html
Bitte hilf uns, Sissi zu helfen!
Mai 23, 2011 um 20:19 · Gespeichert unter Allgemein
Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Verlag
Graswurzelrevolution) am 8. Juni, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Lesung im
Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im
ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung
und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des
Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne,
„humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen
Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann
mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und
Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte
zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die
Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte
eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte.
„Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den
zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK)
und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen,
Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine
Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen,
sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das
Buch geht diesen historischen Spuren nach.
Siehe auch: http://www.graswurzel.net/verlag/vege.shtml
Mai 22, 2011 um 20:29 · Gespeichert unter Veganer Infotreff
von Dr. Mieke Roscher (Universität Bremen), am 27. Mai, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Vortrag im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Tiere scheinen offenkundig bestimmte mediale Funktionen zu übernehmen, zu ihrer Historisierung reicht es jedoch häufig nicht. Ob nun aus ideologischer Befangenheit oder Methodenkritik: die (deutsche) Geschichtswissenschaft scheint noch nicht dazu bereit, Tiere als historische Akteure anzuerkennen.
Dieser Vortrag möchte deshalb zum einen über den Stand der Tierhistoriografie in der Geschichtswissenschaft berichten, zum anderen die aktuelle Diskussion innerhalb der (angloamerikanisch geprägten) „Human-Animal-Studies“ über theoretische und methodische Fundierungen einer Tiergeschichte darlegen.
Vollständiges Abstract
April 25, 2011 um 10:22 · Gespeichert unter Veganer Infotreff

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum “Hinterhof” statt.
Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf, ÖPNV-Haltestelle: Morsestraße
Den vollständigen Abstract zur Veranstaltung gibt es hier.
März 18, 2011 um 18:31 · Gespeichert unter Veganer Infotreff
Im Rahmen des Veganen Infotreffs im Linken Zentrum.
Ein Vortrag von Sven Wirth
Am 25.März, ab 18 Uhr VoKü, ab 19 Uhr Vortrag & Diskussion
Im Zentrum poststrukturalistischer Ansätze stehen Fragen nach Macht-Verhältnissen und nach der Konstruktion gesellschaftlicher Realitäten. Grundlegende Begriffe wie Macht, Diskurs, Herrschaft und Dualismus werden allgemeinverständlich besprochen und die Konstruktion gesellschaftlicher Realitäten im Tierbefreiungszusammenhang hinterfragt. | weiterlesen |