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Freitag, 30.9: “Fleisch und Sex! – Zum Verhältnis von Feminismus und Antispeziesismus” im Linken Zentrum Hinterhof

“Fleisch ist ein Stück Manneskraft”: Burger King bewirbt in seinem “Mancadamy” Spot seine Burger mit einem Versprechen von erhöhter Maskulinität. Die Zielgruppe für Salat scheinen dagegen “diätbewusste” Frauen zu sein. Wie steht es um das Mensch-Tier-Verhältnis im Patriachat? “Männer essen doppelt soviel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen.”, heißt es in der “Nationalen Verzehrstudiestudie II”. Welche Rolle spielen hierbei gesellschaftlich tradierte Vorstellungen von Gender?
Wir wollen gemeinsam mit euch Konzepte aus der Genderforschung und der kritischen Theorie untersuchen, welche Speziesismus und Sexismus in einen Zusammenhang stellen. Mediale Beispiele wie die oben genannten werden wir dann zusammen entschlüsseln und kritisieren.

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum Hinterhof, Corneliusstraße 108 statt.

Ab 19 Uhr gibt es vegane Burger-Vokü und ab 20 Uhr wollen wir mit dem Vortrag anfangen.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

 


Kennenlern- und Kneipenabend am Freitag dem 26.8

Am Freitag dem 26. findet ab 19 Uhr unser regelmäßiger Infotreff im Linken Zentrum Hinterhof (Corneliusstraße 108, Düsseldorf) statt, allerdings diesmal ohne festes Programm. Dafür mit leckerem frittierten Gemüse und Seitan. Wir freuen uns auf euren Besuch und einen netten Abend mit Gesprächen, Essen, Musik und bei Lust und Laune auch Gesellschaftsspielen.

Vortrag: „Hilfe und Gewalt geben ein Ganzes / Und das Ganze muß verändert werden.“ Über Tierrettungen in einer speziesistischen Gesellschaft: Vorstellung des Antitierbenutzungshofs

von Günther Rogausch am 29. Juli, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Vortrag im Linken Zentrum “Hinterhof”, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Auf dem im Bayerischen Wald gelegenen Antitierbenutzungshof werden gegenwärtig 42 nichtmenschliche Individuen gehalten, versorgt und nicht (mehr) ausgebeutet. Dieser Hof unterscheidet sich nicht bloß in seiner Namensgebung von z.B. Gnadenhöfen und Tierheimen – und auch ähnlich verstandenen Projekten? –, sondern gerade von seiner Konzeption und Programmatik her. In dem Vortrag wird auf diesen konzeptionellen und programmatischen Hintergrund, auf die antispeziesistische Ausrichtung des Antitierbenutzungshofes eingegangen werden.

Vollständiges Abstract

Antitierbenutzungshof

Mahnmal für die Opfer des Zoologiepraktikums

Seit Jahrzehnten werden jedes Jahr aufs Neue tausende Tiere für das Zoologiepraktikum im Fachbereich Biologie gezüchtet, gequält und getötet. Heute wurde ihnen ein Mahnmal errichtet.

Sicht aus der Universitäts- und LandesbibliothekDüsseldorf, den 27. Juni 2011: Seit heute früh 8 Uhr stehen fast 50 Holzkreuze mitten auf dem Campus der Heine-Uni. Sie sollen die Vorübergehenden daran erinnern, dass seit Jahren tausende Tiere für das Zoologiepraktikum im Fachbereich Biologie gezüchtet, gequält und getötet werden.

Hinter den so genannten tierverbrauchenden Versuchen in der biologischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität verbirgt sich eine längst überholte Wissenschaftsauffassung, deren Grundlage das Züchten, Quälen und Töten von Lebewesen – wie Hühnern, Mäusen oder Fischen – ist.

Rheinische Post 29.06.2011

Rheinische Post 29.06.2011

Viele Studierende werden entgegen ihres Gewissens dazu gezwungen, an Tierversuchen und/ oder tierverbrauchenden Übungen teilzunehmen. Ohne die Teilnahme an diesen Übungen erhalten sie nämlich keinen Leistungsnachweis für das ‚Praktikum: Einführung in die Zoologie’ und können somit ihr Studium nicht erfolgreich absolvieren.

Während in Deutschland das Recht auf Lehrfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) immer noch höher bewertet wird als die Gewissensfreiheit sowie die Freiheit der Berufswahl (Art. 4 Abs. 1 & Art. 12 Abs. 1 GG), ist es in Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und der Ukraine längst möglich, die Teilnahme an Tierversuchen und tierverbrauchenden Übungen abzulehnen, ohne dass den Studierenden daraus Nachteile entstehen dürfen.

 

Update vom 11. Juli 2011: Artikel aus der Campus-Deliciti als PDF-Datei zum Download.

Filmvorstellung “XXY” am 24.6 im Linken Zentrum Hinterhof

“Alex (Inés Efron) ist eine 15-jährige Intersexuelle. Sie hat männliche und weibliche Genitalien, lebte aber bisher als Mädchen, was durch hormonelle Medikamenteinnahme möglich war. Damit hat sie nun jedoch aufgehört, was früher oder später zur Vermännlichung ihres Äußeren führen wird.”

Nächsten Freitag, dem 24., wollen wir gemeinsam mit euch den Film “XXY” gucken und bei Interesse in eine kleine Diskussion einsteigen. Es gibt natürlich wieder Veganes Essen (Pfannkuchen!) und danach einen lockeren Kneipen- und Spieleabend. Essen gibt es ab 7, den Film zeigen wir ab 8 Uhr abends.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

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