Juli 11, 2011 um 14:49 · Gespeichert unter Veganer Infotreff
von Günther Rogausch am 29. Juli, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Vortrag im Linken Zentrum “Hinterhof”, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Auf dem im Bayerischen Wald gelegenen Antitierbenutzungshof werden gegenwärtig 42 nichtmenschliche Individuen gehalten, versorgt und nicht (mehr) ausgebeutet. Dieser Hof unterscheidet sich nicht bloß in seiner Namensgebung von z.B. Gnadenhöfen und Tierheimen – und auch ähnlich verstandenen Projekten? –, sondern gerade von seiner Konzeption und Programmatik her. In dem Vortrag wird auf diesen konzeptionellen und programmatischen Hintergrund, auf die antispeziesistische Ausrichtung des Antitierbenutzungshofes eingegangen werden.
Vollständiges Abstract

Juli 1, 2011 um 15:35 · Gespeichert unter STOPP - Tierversuche an der HHUD
Seit Jahrzehnten werden jedes Jahr aufs Neue tausende Tiere für das Zoologiepraktikum im Fachbereich Biologie gezüchtet, gequält und getötet. Heute wurde ihnen ein Mahnmal errichtet.
Düsseldorf, den 27. Juni 2011: Seit heute früh 8 Uhr stehen fast 50 Holzkreuze mitten auf dem Campus der Heine-Uni. Sie sollen die Vorübergehenden daran erinnern, dass seit Jahren tausende Tiere für das Zoologiepraktikum im Fachbereich Biologie gezüchtet, gequält und getötet werden.
Hinter den so genannten tierverbrauchenden Versuchen in der biologischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität verbirgt sich eine längst überholte Wissenschaftsauffassung, deren Grundlage das Züchten, Quälen und Töten von Lebewesen – wie Hühnern, Mäusen oder Fischen – ist.

Rheinische Post 29.06.2011
Viele Studierende werden entgegen ihres Gewissens dazu gezwungen, an Tierversuchen und/ oder tierverbrauchenden Übungen teilzunehmen. Ohne die Teilnahme an diesen Übungen erhalten sie nämlich keinen Leistungsnachweis für das ‚Praktikum: Einführung in die Zoologie’ und können somit ihr Studium nicht erfolgreich absolvieren.
Während in Deutschland das Recht auf Lehrfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) immer noch höher bewertet wird als die Gewissensfreiheit sowie die Freiheit der Berufswahl (Art. 4 Abs. 1 & Art. 12 Abs. 1 GG), ist es in Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und der Ukraine längst möglich, die Teilnahme an Tierversuchen und tierverbrauchenden Übungen abzulehnen, ohne dass den Studierenden daraus Nachteile entstehen dürfen.
Update vom 11. Juli 2011: Artikel aus der Campus-Deliciti als PDF-Datei zum Download.
Juni 19, 2011 um 21:04 · Gespeichert unter Allgemein
“Alex (Inés Efron) ist eine 15-jährige Intersexuelle. Sie hat männliche und weibliche Genitalien, lebte aber bisher als Mädchen, was durch hormonelle Medikamenteinnahme möglich war. Damit hat sie nun jedoch aufgehört, was früher oder später zur Vermännlichung ihres Äußeren führen wird.”
Nächsten Freitag, dem 24., wollen wir gemeinsam mit euch den Film “XXY” gucken und bei Interesse in eine kleine Diskussion einsteigen. Es gibt natürlich wieder Veganes Essen (Pfannkuchen!) und danach einen lockeren Kneipen- und Spieleabend. Essen gibt es ab 7, den Film zeigen wir ab 8 Uhr abends.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.
Juni 8, 2011 um 23:59 · Gespeichert unter Allgemein
Sonntag, 19. Juni, Beginn 12 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Sissi benötigt für ihr dauerhaftes Überleben dringend eine 13.000 € teure Operation, deren Kosten die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof alleine nicht tragen können. Daher rufen wir alle, die sie unterstützen können, zur Solidarität mit Sissi auf. Es wäre großartig, wenn du zu unserem Soli-Brunch kommst und so mithilfst Sissis Überleben zu sichern.
Der Antitierbenutzungshof…
… ist das Zuhause für ca. 40 (nichtmenschliche) Tiere, die hauptsächlich aus unmöglichen Lebenssituationen oder vor der Schlachtung gerettet wurden.
Sind die meisten Tiere zuvor für menschliche Zwecke ausgebeutet – das heißt benutzt worden, so können sie nun auf dem Antitierbenutzungshof leben, ohne irgendeinen Zweck erfüllen zu müssen. Für das Leben der Tiere auf dem Hof werden auch keine anderen, nicht dort lebenden Tiere benutzt oder umgebracht, denn alle Bewohner_innen des Antitierbenutzungshofs werden vegan ernährt.
Die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof treten für eine vegane Lebensweise und ein antispeziesistisches Denken ein: Es sollen nicht nur einige wenige Tiere vor der Ausbeutung bewahrt werden, sondern menschliche Gewalt gegen Tiere soll insgesamt gestoppt werden.
Die Funktion eines Gnadenhofs, der Tierausbeutung nicht in Frage stellt, indem er hierzu keine Stellung bezieht, sondern die gnädige Gewährung eines Gnadenbrotes für einzelne Tiere als ausreichend befindet, will der Antitierbenutzungshof ausdrücklich nicht erfüllen.
Selbstverständlich kann für Sissi auch direkt gespendet werden.
Alle Spenden – ob privat oder die Erlöse einer Soliaktion – bitte auf dieses Konto überweisen:
Kontoinhaber: Antitierbenutzungshof e.V.
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 43060967
Konto-Nr.: 8208392900
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE82430609678208392900
Verwendungszweck: Sissi
Alles über die Hintergründe zu Sissis Fehlstellung und die Möglichkeiten ihr zu helfen, gibt es auf der Webseite des Antitierbenutzungshofs:
www.antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html
Bitte hilf uns, Sissi zu helfen!
Mai 23, 2011 um 20:19 · Gespeichert unter Allgemein
Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Verlag
Graswurzelrevolution) am 8. Juni, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Lesung im
Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im
ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung
und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des
Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne,
„humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen
Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann
mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und
Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte
zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die
Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte
eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte.
„Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den
zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK)
und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen,
Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine
Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen,
sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das
Buch geht diesen historischen Spuren nach.
Siehe auch: http://www.graswurzel.net/verlag/vege.shtml
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