Bei unserem Infotreff am Freitag wird es lecker vegane Vokü und den Film Born in Flames geben (nur auf Englisch, sorry).
Der Trailer verschafft einen kleinen Eindruck von dem was euch erwartet:
Diesen Freitag veranstalten wir einen Soliabend für das togetherfest, ein gesamtemanzipatorisches Festigress (Festival + Kongress) das vom 9.-11. März in Düsseldorf stattfinden wird. Aktuelle Informationen könnt Ihr unter www.togetherfest.de finden. Neben Soli-Gebäck wird es wie immer ein warmes Essen (Chili und Guacamole) geben. Neben der regulären Thematik könnt ihr euch auch gerne über das geplante togetherfest informieren.
Juni 19, 2011 um 21:04 · Gespeichert unter Allgemein
“Alex (Inés Efron) ist eine 15-jährige Intersexuelle. Sie hat männliche und weibliche Genitalien, lebte aber bisher als Mädchen, was durch hormonelle Medikamenteinnahme möglich war. Damit hat sie nun jedoch aufgehört, was früher oder später zur Vermännlichung ihres Äußeren führen wird.”
Nächsten Freitag, dem 24., wollen wir gemeinsam mit euch den Film “XXY” gucken und bei Interesse in eine kleine Diskussion einsteigen. Es gibt natürlich wieder Veganes Essen (Pfannkuchen!) und danach einen lockeren Kneipen- und Spieleabend. Essen gibt es ab 7, den Film zeigen wir ab 8 Uhr abends.
Sissi benötigt für ihr dauerhaftes Überleben dringend eine 13.000 € teure Operation, deren Kosten die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof alleine nicht tragen können. Daher rufen wir alle, die sie unterstützen können, zur Solidarität mit Sissi auf. Es wäre großartig, wenn du zu unserem Soli-Brunch kommst und so mithilfst Sissis Überleben zu sichern.
Der Antitierbenutzungshof…
… ist das Zuhause für ca. 40 (nichtmenschliche) Tiere, die hauptsächlich aus unmöglichen Lebenssituationen oder vor der Schlachtung gerettet wurden.
Sind die meisten Tiere zuvor für menschliche Zwecke ausgebeutet – das heißt benutzt worden, so können sie nun auf dem Antitierbenutzungshof leben, ohne irgendeinen Zweck erfüllen zu müssen. Für das Leben der Tiere auf dem Hof werden auch keine anderen, nicht dort lebenden Tiere benutzt oder umgebracht, denn alle Bewohner_innen des Antitierbenutzungshofs werden vegan ernährt.
Die Menschen auf dem Antitierbenutzungshof treten für eine vegane Lebensweise und ein antispeziesistisches Denken ein: Es sollen nicht nur einige wenige Tiere vor der Ausbeutung bewahrt werden, sondern menschliche Gewalt gegen Tiere soll insgesamt gestoppt werden.
Die Funktion eines Gnadenhofs, der Tierausbeutung nicht in Frage stellt, indem er hierzu keine Stellung bezieht, sondern die gnädige Gewährung eines Gnadenbrotes für einzelne Tiere als ausreichend befindet, will der Antitierbenutzungshof ausdrücklich nicht erfüllen.
Selbstverständlich kann für Sissi auch direkt gespendet werden.
Alle Spenden – ob privat oder die Erlöse einer Soliaktion – bitte auf dieses Konto überweisen:
Mai 23, 2011 um 20:19 · Gespeichert unter Allgemein
Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Verlag
Graswurzelrevolution) am 8. Juni, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Lesung im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im
ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung
und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des
Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne,
„humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen
Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann
mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und
Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte
zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die
Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte
eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte.
„Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den
zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK)
und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen,
Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine
Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen,
sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das
Buch geht diesen historischen Spuren nach.