“Versuchstier” konnte nicht ausgeliefert werden
Am 25. Juni fand der Protestzug vor das Gebäude der Tierversuchsanstalt statt. Im Vorfeld der Aktion war eines unserer Flugblätter an die örtlichen Polizeibehörden weitergeleitet worden, so dass die 55 Teilnehmer nicht nur von der örtlichen (Campus-)Presse und vom WDR-Fernsehen, sondern auch von einem Mannschafts-, einem Einsatzwagen und einem Fahrradpolizisten begleitet/überwacht wurden. Außerdem begrüßte uns eine Sonderabordnung der universitären Sicherheitskräfte am Eingang der TVA – die sich im Gegensatz zur Leitung der Anstalt interessiert zeigten.
Für unser “medizinisches Verbrauchsmaterial”, ein in einen Tiertransporter eingepferchtes “Versuchstier”, welches wir anliefern wollten, fühlte sich jedoch keiner der Verantwortlichen der TVA zuständig. Man war nicht einmal in der Lage uns ein paar Fragen zu beantworten. Nachdem wir eine dreiviertel Stunde vergeblich auf Herrn Dr. Saager warteten, versuchten wir es über die unterirdischen, mit Kameras gesicherten Eingänge. Auch hier wurde uns kein Einlass gewährt, so dass wir mit unserer Lieferung ein ander mal wiederkommen müssen – und das werden wir!



